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Presseschau Worb/Rüfenacht und Umgebung

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Mix & Copyright: H.U. Steiner

Soziales, Arbeitslose, Fürsorge, Tageschulen, Kindertagesstätten,

Der Bund, 26. Januar 2000

WORB

Wer erhält, der soll auch geben können

Zu den Menschen, die auf Fürsorgegelder angewiesen sind, gehören immer mehr Männer und Frauen, deren Hauptproblem der fehlende Arbeitsplatz ist. In einem Beschäftigungsprojekt sollen sie die Möglichkeit erhalten, etwas zu leisten für die Unterstützung. Gleichzeitig soll es ihre Chancen erhöhen, im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.

BARBARA STEINER

Noch stehen unausgepackte Kisten in den Gängen der neuen Worber Gemeindeverwaltung. Und fürs Aufhängen aller Bilder hat die Zeit auch noch nicht gereicht. Diese Woche wird denn auch Dragisa Dragic mit Hammer und Nägeln in den Büros unterwegs sein. Seit etlichen Wochen legt der 50-Jährige Hand an bei Arbeiten, die der Umzug der Gemeindeverwaltung in die Bären-Überbauung mit sich bringt. «Sehr gut» gefalle ihm diese Tätigkeit, rühmt Dragic. Arbeit ist für ihn keine Selbstverständlichkeit: Er gehört zu jenen über 90 in Worb wohnhaften Männern und Frauen, die auf finanzielle Unterstützung der Fürsorge angewiesen sind und deren Hauptproblem die Erwerbslosigkeit und ihre Folgen sind. Zur dieser wachsenden Gruppe gehörten beispielsweise ausgesteuerte Arbeitslose jeden Alters, Menschen, deren Möglichkeiten durch gesundheitliche Handicaps eingeschränkt seien - aber auch sehr junge Menschen, die kaum Motivation zeigten, ins Berufsleben einzusteigen, erklärt Werner Zaugg, Abteilungsleiter der Worber Sozialdienste.

Bislang hatte die Gemeinde jenen Sozialhilfebezügerinnen und -bezügern, die für die Unterstützung auch etwas leisten, «der Gesellschaft etwas retour geben wollten», wie Zaugg es formuliert, nichts anzubieten. Das soll sich ändern: Am nächsten Montag befindet das Parlament über die Einführung eines Beschäftigungsund Integrationsprojekts für stellenlose Fürsorgebezüger mit 14 Plätzen mit total 1000 Stellenprozenten (siehe Kasten). Dragic belegt einen der Versuchsplätze.

Mehr Plätze auch für Frauen

Übernehmen könnten die Sozialhilfebezüger laut Zaugg zum Teil Arbeiten, die in den letzten Jahren Erwerbslose im Rahmen der kantonalen Beschäftigungsprogramme ausgeführt haben; diese sind per Ende 1999 eingestellt worden. Zu diesen Tätigkeiten gehören beispielsweise «Ämtli» und Aufgaben im Natur- und Umweltschutzbereich, Arbeiten im Werkhof und Schneeräumungen. «Im Vordergrund stehen gemeinnützige Arbeiten», sagt Zaugg. Vier Arbeitsplätze mit total 200 Stellenprozenten sollen im geplanten Wäsche-, Bügel- und Flickatelier zu finden sein. Zaugg geht davon aus, dass dort in erster Linie Frauen tätig wären. Wie die männlichen Programmteilnehmer erhielten sie einen auf ihre Lebensumstände abgestimmten «Bedarfslohn». Vorgesehen ist weiter, dass die Gemeinde einen Teil des Lohns übernimmt, wenn Firmen und Institutionen Sozialhilfebezüger anstellen. Sie seien aber keinesfalls einfach «billige Arbeitskräfte», betont Zaugg. Einerseits müsse der Arbeitgeber mit kurzfristigen Abgängen rechnen, wenn Projektteilnehmer eine feste Anstellung fänden. Andererseits erwarteten die Sozialdienste Rückmeldungen über Verhalten und Leistung ihrer Klienten. Diese Informationen seien sehr wichtig für die Beratung: «Sie geben verlässlicher Aufschluss über die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Männer und Frauen als Gespräche und ermöglichen eine gezieltere Unterstützung auch bei der Stellensuche», so Zaugg. Ans Tageslicht könnten aber auch versteckte Schwierigkeiten kommen. Zaugg verweist auf das Beispiel eines Erwerbslosen, dessen Suchtproblem den Mitarbeitern des Sozialdiensts verborgen blieb, bis der vermeintliche «Pechvogel» ins Beschäftigungsprogramm einstieg und gelegentlich der Arbeit unentschuldigt fernblieb.

Zu viel Zeit zum Nachdenken

Dragisa Dragic hat sich in den letzten Wochen den Ruf eines einsatzfreudigen, kooperativen Mitarbeiters geschaffen. Die Sozialarbeiterin hat ihm deshalb den Kontakt zu einem Firmeninhaber vermittelt, und Dragic hofft auf eine Stelle als Magaziner. Der Mechaniker, der vor acht Jahren mit seiner Frau und zwei Kindern aus Kroatien in die Schweiz kam und nach einer Operation nicht mehr über längere Zeit körperliche Schwerarbeit verrichten kann, ist vertraut mit der Abwärtsspirale, in welche Tage ohne feste Struktur führen können: «Wenn ich daheim bin, denke ich dauernd über Probleme nach. Das nimmt mir dann jegliche Motivation, an meiner Situation etwas zu verändern. Und ausgehen ist auch keine Alternative, das kostet nur viel Geld.»

Beide Seiten profitieren

Längerfristig sei es für einen Menschen etwas vom Schwierigsten, von der Gesellschaft zwar materiell unterstützt zu werden, aber überhaupt nicht eingebunden zu sein, bestätigt Zaugg. Er sieht es als «gesellschaftliche Verantwortung», fürsorgeabhängigen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich am Erwerbsleben zu beteiligen - selbst wenn es nur für einige Stunden sein mag: «Dies ergibt sich aus der sozialen Grundhaltung, dass jede Person Anrecht hat auf eine Tätigkeit in der Gesellschaft, die ihr und ihren Fähigkeiten möglichst entspricht.» Obschon das Beschäftigungs- und Integrationsprojekt etwas koste, zahle es sich auch für die Gemeinde unter dem Strich aus, hält Zaugg fest: Einsparungen seien hauptsächlich bei den Fürsorgeleistungen, aber auch bei der Suchtprävention und den Gesundheitskosten zu erwarten: «Eine sinnvolle Beschäftigung wirkt sich generell positiv aus auf den psychischen und physischen Zustand einer Person.» Und die Arbeiten, die im Programm geleistet würden, kämen grösstenteils der Allgemeinheit zugute und könnten von der Bevölkerung auch wahrgenommen werden, sagt Werner Zaugg. Zum Beispiel in Form eines renaturierten Bachs oder eines schneefreien Fussgängerstreifens - oder auch als exakt waagrecht aufgehängtes Bild in der Gemeindeverwaltung.

Zurückhaltender Kanton

bas. Der Worber Gemeinderat schlägt dem Parlament vor, 14 Arbeitsplätze mit 1000 Stellenprozenten für Fürsorgebezügerinnen und -bezüger zu schaffen. So viele Plätze seien nötig, um dem Bedarf genügen zu können, haben die Sozialdienste eruiert. Die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion finanziert aber lediglich 3,9 Plätze. Die Kosten der übrigen Plätze muss die Gemeinde selber tragen. Bis Ende 2002, also für zwei Jahre, belaufen sich die Kosten fürs geplante Beschäftigungs- und Integrationsprogramm für Worb netto auf rund 330'000 Franken.

Der Gemeinderat weist in seiner Botschaft an den Grossen Gemeinderat auf das «beachtliche Sparpotenzial» vor allem bei den Fürsorgeleistungen hin (siehe Haupttext). Denkbar ist nach Auskunft von Werner Zaugg, Abteilungsleiter der Sozialdienste, auch, dass Worb mit anderen Gemeinden der Region zusammenspannt und deren vom Kanton finanzierte Programmplätze übernimmt. «An sich lösen wir mit dem Beschäftigungs- und Integrationsprojekt ja eine Kantonsaufgabe», sagt Werner Zaugg. Er hoffe, dass die Ergebnisse des Worber Pilotprojekts allenfalls auf politischer Ebene etwas auslösen und den Kanton zu einem stärkeren Engagement verpflichten werden.

Programme, die dem Worber Vorhaben ähnlich sind, laufen gemäss Parlamentsunterlagen bereits in Bern, Köniz, Münsingen, Ittigen, Zollikofen, Thun und Hasle.

Der Bund, 2. Februar 2000

WORB

Ausgesteuerte bald nicht mehr ausserhalb

Im April startet ein Beschäftigungsprojekt für Fürsorgebezüger ohne Arbeit. Das Parlament hat das nötige Geld bewilligt. Die SVP wollte das Projekt zurückweisen.

reb. Für stellenlose Fürsorgebezügerinnen und -bezüger muss etwas getan werden, darüber waren sich die Mitglieder des Grossen Gemeinderates in Worb grundsätzlich einig. Der Vorschlag des Gemeinderates für ein Beschäftigungs- und Integrationsprojekt stiess jedoch nicht bei allen auf Zustimmung. SVP und FDP wollten das Geschäft zurückweisen. Dieser Antrag wurde aber mit 23 zu 11 Stimmen abgelehnt und der Vorschlag des Gemeinderates angenommen.

Im Beschäftigungs- und Integrationsprogramm vorgesehen sind 14 Arbeitsplätze mit 1000 Stellenprozenten für Fürsorgebezügerinnen und -bezüger. So sollen sie die Möglichkeit erhalten, etwas für die Unterstützung durch die Gemeinde zu leisten. Gleichzeitig sollen so ihre Chancen besser werden, in der Arbeitswelt wieder Fuss zu fassen (siehe auch «Bund» vom 26. Januar). Geplant ist unter anderem ein Näh- und Flickatelier, wo vier Arbeitsplätze mit insgesamt 200 Stellenprozenten geschaffen werden sollen. Das Beschäftigungs- und Integrationsprojekt in Worb ist auf zwei Jahre befristet. Die Kosten für das Programm betragen für zwei Jahre netto rund 330'000 Franken.

Welche Integration?

«Handelt es sich um Integration, wenn die Gemeinde in einer Art speziellem Biotop Arbeitsplätze schafft?» fragte SVP-Sprecherin Therese Bernhard in der Parlamentsdebatte: Immerhin seien vor einigen Jahren die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) aufgebaut worden, die bei der Stellensuche helfen sollten. «Arbeit statt Fürsorge» mache Sinn, sagte Bernhard. «Beschäftigung statt Fürsorge macht uns hingegen Mühe. » Die SVP habe einige Bedenken bezüglich des Projekts. Es solle deshalb zurückgewiesen und Auflagen gemacht werden: Arbeitsfähige Fürsorgeempfänger sollten schneller in die richtige Arbeitswelt integriert werden. Das geplante Näh- und Flickatelier dürfe die bestehenden Ateliers, die von initiativen Frauen in Worb geführt würden, nicht konkurrenzieren. Es müsse mit umliegenden Gemeinden verhandelt werden, um mehr Programmplätze des kantonalen Kontingents übernehmen zu können. Der Gemeinderat solle prüfen, ob sich Worb nicht an bestehenden Projekten anderer Gemeinden beteiligen könnte, ergänzte Samuel Gerber (fdp) diese Auflagen.

Tagesstruktur unterstützen

«Ich unterstütze das Vorhaben des Gemeinderates auf 150 Prozent», rief Benedict Seelhofer (fp) seinen Ratskolleginnen und -kollegen zu. Ein grosser Teil der Arbeitslosen könne nicht ausgebildet werden. Aber sie bräuchten eine Beschäftigung, damit sie nicht «däumchendrehend» zuhause sässen. Das Beschäftigungs- und Integrationsprogramm koste «im schlechtesten Fall» zweimal 150'000 Franken. «Was ist das im Vergleich zu jenem Geld, das wir sonst verblödeln?» fragte Seelhofer provokativ.

Verena Specker (sp) doppelte nach: Es gehe darum, die Tagesstruktur von Fürsorgebezügerinnen und -bezügern zu unterstützen. Die Bedenken, private Betriebe, beispielsweise die Nähateliers, würden konkurrenziert, seien unberechtigt, sagte sie. Hans Ulrich Steiner (gfl) wies darauf hin, dass es um niederschwellige Arbeiten gehe. Ausgesteuerte könnten deshalb nicht einfach an einem Programm in einer anderen Gemeinde teilnehmen.

BZ, 8. März 2001

WORB

Das Beschäftigungsprojekt verläuft erfolgreich

Das Ziel, ausgesteuerten Personen den Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag zu erleichtern, wurde in Worb erreicht.

Fünf Personen haben eine Arbeitsstelle gefunden. Damit hat das Beschäftigungs- und Integrationsprojekt (BIP) in Worb im letzten Jahr sein Ziel mehr als erreicht. «Wir haben damit gerechnet, drei bis vier Ausgesteuerte pro Jahr beruflich integrieren zu können», erklärt Werner Zaugg, Abteilungsleiter der Sozialdienste. Das Projekt bietet 15 Personen temporär Arbeit an. «Damit möchten wir den Übergang ins Arbeitsleben erleichtern», so Zaugg. Handwerkliche Stellen wurden geschaffen, und eigens für das Projekt wurde das Atelier «Waschen-Flicken-Bügeln» eingerichtet. 6 arbeitslose Frauen und 18 Männer haben sich zur Arbeit gemeldet. Die Stellensuchenden werden gezielt beraten und begleitet. Die Beteiligten sollen dadurch weniger lang von der Sozialhilfe abhängig bleiben. Der Grosse Gemeinderat hatte für die ersten neun Monate 100'000 Franken bewilligt. Es musste aber nur die Hälfte dieses Kredits beansprucht werden. Das Projekt soll noch bis im März 2002 weitergeführt werden.

bw

 


Der Bund, 9. März 2001

WORB

Arbeit für Ausgesteuerte

Die ersten neun Monate zeigen: Das Beschäftigungsprojekt hat Erfolg. Von den bewilligten gut 100'000 Franken wurde nur die Hälfte gebraucht.

reb. Seit dem letzten April läuft in Worb das Beschäftigungs- und Integrationsprojekt für Fürsorgebezüger (der «Bund» berichtete). In den ersten neun Monaten hätten sich 24 Personen - sechs Frauen, achtzehn Männer - zur Mitarbeit gemeldet, teilt der Worber Gemeinderat mit. Das Integrationsziel wurde übertroffen: Fünf Personen haben eine Arbeitsstelle gefunden. Der Sozialdienst und die betroffenen Personen seien durch einzelne Worber Arbeitgeber aktiv unterstützt worden. Geplant sei, dass das Projekt vorerst bis im März 2002 laufe, sagt Werner Zaugg, Abteilungsleiter der Worber Sozialdienste. Dann werde entschieden, ob es weitergeführt werde oder nicht.

Auch finanziell ist das Beschäftigungsprojekt erfolgreich: So sei erst die Hälfte des für die ersten

Monate bewilligten Kredits von gut 100'000 Franken gebraucht worden, sagt Zaugg. Die Gründe: Die Arbeiten hätten teilweise Erträge abgeworfen. Von Firmen seien Beiträge und Vergünstigungen gewährt worden. Zudem hätten letztes Jahr acht, dieses Jahr sogar neun Gemeinden ihre vom Kanton zugeteillen Kontingentsplätzc an Worb abgegeben. Deshalb sei das Beschäftigungsprojekt besser ausgelastet gewesen.

Das Projekt bietet 15 Personen eine temporäre Arbeit. Zur Verfüigung stehen 800 Stellenprozente im Werkhof und 200 Stellenprozente im Atelier «Waschen-Flicken-Bügeln».

BZ, 12. Dezember 2001

 

PARLAMENT WORB

Projekt für Ausgesteuerte doch nicht selbsttragend

Der Gemeinderat hatte dem Parlament ein Arbeitslosenprojekt mit unrealistischen Zahlen schmackhaft gemacht.

Katharina Merkle

«Das war damals ein Schnellschuss», sagt EVP-Gemeinderat Toni Maurer. Sein Vorgänger Werner Lüthi (SP) habe dem Parlament im Jahr 2000 rosige Zahlen in Aussicht gestellt. Das «Beschäftigungs- und Integrationsprojekt für stellenlose Fürsorgebezüger» (BIP) könne mit der Zeit selbsttragend sein, soll Lüthi argumentiert haben. Das Parlament bewilligte darauf das zunächst auf zwei Jahre befristete Projekt für 330'000 Franken.

SVP, FDP und CVP dagegen

Obwohl das Integrationsprojekt das Budget einhalten und im ersten Jahr sogar unterbieten konnte, wurde immer deutlicher, dass es nicht selbsttragend sein würde. Der Gemeinderat beschloss deshalb im November dieses Jahres, das BIP nicht weiterzuführen. Die befristeten Arbeitsverträge für die zwei Angestellten wurden nicht verlängert. Vom Betreuungsangebot soll immerhin das Atelier «Waschen-Flicken-Bügeln» in Rüfenacht vom Münsinger Projekt Amra übernommen werden. Somit sind drei Vollstellen für ehemals arbeitslose Fürsorgebezügerinnen gesichert.

EVP-Parlamentarier Ruedi Wagner wollte den Gemeinderatsbeschluss nicht einfach so hinnehmen. Er reichte eine dringliche Motion zur Weiterführung des Integrationsprojekts ein. Diese Motion schickte das Parlament am Montag mit 17 zu 20 Stimmen bachab. SVP, FDP und CVP stimmten geschlossen gegen eine Überweisung, die anderen Parteien einstimmig dafür.

Jobs für einen Fünftel

Die SVP gratulierte dem Gemeinderat sogar «zum Mut, das Projekt abzublasen». Dies versteht Ressortleiter Toni Maurer nicht als Kompliment. Er bedauert den Verlust und betont, dass das Projekt erfolgreich verlaufen sei. «Wir haben sogar vom Kanton Komplimente bekommen», so Maurer. Ein grosser Teil der betreuten Personen würde nun wohl Sozialhilfebezüger bleiben.

In der Debatte hatte unter anderem Sibylle Flentje (GFL) argumentiert, mit dem BIP habe die Gemeinde sogar Geld gespart. Bisher fand gut ein Fünftel der Projektteilnehmer eine Arbeitsstelle. Worb hatte auch Ausgesteuerte von umliegenden Gemeinden betreut.


Der Bund, 12. Dezember 2001

 

WORB

Definitives Aus für Arbeitslosenprojekt

reb. Das Worber Parlament hat sich mit 20 Nein zu 17 Ja dagegen ausgesprochen, dass das Beschäftigungs- und Integrationsprojekt für ausgesteuerte Arbeitslose weitergeführt wird. Die EVP hatte dessen Beibehaltung mit einer Dringlichen Motion verlangt. Der Gemeinderat hatte Anfang November beschlossen, das Projekt per Ende März zu beenden.