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RÜFENACHTBeschwerde gegen Natel-AntenneIn Rüfenacht regt sich Widerstand gegen eine Natel-Antenne im Hölzihüsi: Beim Kanton ist eine Beschwerde hängig.Die Baukommission der Gemeinde Worb hatte gegen den Bau einer Natel-Antenne im Hölzihüsi nichts einzuwenden: Mitte September erteilte sie der Firma Orange die Baubewilligung. Gleichzeitig lehnte die Kommission eine Reihe von Einsprachen ab. Doch die Einsprecher geben nicht klein bei: Mitte Oktober machten sie bei der kantonalen Baudirektion eine Beschwerde - unterzeichnet von gut 100 Personen. Die Antenne liege nur 100 Meter von den nächsten Wohnblöcken entfernt, führen sie ins Feld. Daraus ergebe sich ein übermässiges gesundheitliches Risiko für die Bevölkerung. Zurzeit befasst sich die kantonale Baudirektion mit dem Dossier. Laut Gabriel Hefti werden nun zusätzliche Stellungnahmen eingeholt. «Im besten Fall können wir noch 1999 über die Beschwerde entscheiden», stellt er in Aussicht. ger |
RÜFENACHTRüfenachter gehen vor VerwaltungsgerichtMOBILFUNK - Die Gegner der geplanten Mobilfunk-Antenne im Hölzihüsi ziehen ihre Beschwerde ans Verwaltungsgericht weiter. Sie planen auch eine Gesundheitsstudie.bas. Sechs Bundesordner voller Unterlagen hat die Gruppe «Funkstille Hölzihüsi» beim Verwaltungsgericht eingereicht: Einen füllen die Beweismittel, die übrigen die Beschwerde gegen die Baubewilligung für die Orange-Mobilfunk-Antenne im Rüfenachter Hölzihüsi in fünffacher Ausführung. Eigens für diese Eingabe habe der deutsche Sachverständige von der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmogforschung, Wulf-Dietrich Rose, in Rüfenacht Messungen durchgeführt, sagt Philipp Mischler, Mitglied der fünfköpfigen Kerngruppe von «Funkstille Hölzihüsi». Insgesamt gehören der Gruppe laut Mischler weit über hundert Personen an. Nachdem die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion die Beschwerde gegen die Baubewilligung abgewiesen habe, habe die Gruppe in Rüfenacht Aufklärung betrieben und in der Bevölkerung mit mehreren Publikationen «Wissens- und Informationslücken» in Bezug auf die Gefährdung durch elektromagnetische Strahlen geschlossen, ist einem Pressecommuniqué zu entnehmen. «Wir ziehen in Erwägung, in Rüfenacht mit unabhängigen Ärzten eine epidemiologische Studie durchzuführen», kündet Mischler an. Vorsorglich soll der Gesundheitszustand der Dorfbevölkerung genau untersucht und attestiert werden. Sollte die Mobilfunkantenne doch gebaut werden dürfen, könnten die Resultate der Studie später der Beweisführung dienen, so Mischler. Andere ArgumentationMitte Februar wies das Verwaltungsgericht eine Beschwerde von Dotzigen ab, die in einer geplanten Natelantenne eine Gefährdung ihrer Gesundheit sahen. Es wandte damit erstmals die seit Anfang Februar geltende Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung an (der «Bund» berichtete). Die Dotziger ziehen das Urteil ans Bundesgericht weiter. Nach Auskunft Mischlers unterscheidet sich das Argumentarium von «Funkstille Hölzihüsi» grundsätzlich von jenem der Antennen-Gegner aus Dotzigen. «Wir halten die Verordnung für gesetzeswidrig», sagt Mischler. Er bezeichnet sie als «Eigenkreation der Mobilfunkfirmen» mit massiv zu hohen Grenzwerten. Die «wissenschaftlich nicht abgestützte Informationspolitik» dieser Anbieter werde zu einer «Fundamentalopposition» führen. Es sei an der Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen und transparent zu orientieren. Dies bringe letztendlich auch den Mobilfunkbetreibern Vorteile, schütze es sie doch vor Millionenklagen wie sie beispielsweise in der Tabakindustrie bekannt seien, schreibt «Funkstille Hölzihüsi». |
RÜFENACHTBeschwerde ist sistiertDas Verwaltungsgericht hat die Beschwerde gegen die Orange-Antenne in Rüfenacht auf Eis gelegt.Die Gruppe «Funkstille Holzhüsi» muss sich gedulden: Das Verwaltungsgericht will ihre Beschwerde gegen den Bau einer Mobilfunkantenne im Holzhüsi vorläufig nicht behandeln. Dies erklärte Worbs Bauverwalter Paul Fehlmann an einer Informationsveranstaltung in Rüfenacht. Fehlmann: «Die Richter wollen den Entscheid des Bundesgerichts im Fall Dotzigen abwarten und erst dann über den Fall Rüfenacht entscheiden.» Wie die Gruppe «Funkstille Holzhüsi» versucht auch der Verein «Antennenfreie Wohnzone Dotzigen», den Bau einer Mobilfunkantenne zu verhindern. Nachdem das Verwaltungsgericht die Beschwerde der Dotziger gegen die Bewilligung der SwisscomAntenne abgewiesen hatte, zogen diese ihre Beschwerde Mitte März ans Bundesgericht weiter. Das Urteil wird sowohl von den Mobilfunkanbietern als auch von ihren Gegnern und den Behörden mit Spannung erwartet: Es wird für künftige Bewilligungsverfahren wegweisend sein. ger |
RÜFENACHTOrange darf Antenne errichtenNiederlage für die Anwohner, die sich gegen die Mobilfunkantenne im Hölzhüsi wehren: Das Verwaltungsgericht weist ihre Beschwerde ab.bas. Die Baubewilligung für die Orange-Mobilfunkantenne im Holzhüsi in Rüfenacht sei aufzuheben - zumindest so lange, bis ein Umweltverträglichkeitsbericht vorliege und die Unbedenklichkeit des Projekts bewiesen sei. Dies ist eine der Forderungen, welche die fünf Beschwerdeführer gestellt hatten. Das Verwaltungsgericht trat darauf nicht ein: Die Sendeleistung der geplanten Artlage erreiche bei weitem nicht die Grenze, ab welcher eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen wäre, ist der Urteilsbegründung zu entnehmen. Die Antennengegner wollten die Senderbetreiber weiter dazu verpflichten lassen, eine «umfassende, lückenlose und langfristige Haftpflichtversicherung abzuschliessen». Die privatrechtliche Haftpflicht sei nicht Gegenstand des Baubewilligungsverfahrens, befand das Verwaltungsgericht. Auch das Argument, Orange habe mittlerweile die Baubewilligung für eine Antenne an der Bahnhofstrasse in Allmendingen erhalten, verfing nicht: Die Mobilfunkbetreiberin habe glaubhaft dargestellt, dass diese Anlage andere Gebiete abdecke, so das Gericht. Es wäre kaum nachvollziehbar, wenn ein Wirtschaftsunternehmen zwei Antennen aufstellen würde, wenn es denselben Zweck auch mit einer einzigen erreichen könnte. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde - soweit es darauf eingetreten ist - als unbegründet abgewiesen. |
RÜFENACHTOrange wurde gestopptOrange hat mit dem Bau der Mobilfunkantenne im Hölzihüsi in Rüfenacht angefangen. Dies, obwohl es das Bundesgericht verboten hatte. Die Gemeinde Worb hat nun einen Baustopp verfügt.Beim Hölzihüsi in Rüfenacht hat Orange bereits einen Mast der Mobilfunkantenne aufgestellt. Jetzt wurde das Unternehmen von der Bauverwaltung Worb zurückgepfiffen. Beim Bundesgericht liegt nämlich eine Beschwerde gegen das Projekt vor. Orange hat daraufhin am Donnerstag die Bautätigkeiten eingestellt. Zwar wurde die Beschwerde der Gruppe «Funkstille Hölzihüsi» vom Verwaltungsgericht abgelehnt. Doch die Gruppe gab sich nicht geschlagen und richtete ihre Beschwerde gegen das Bauvorhaben von Orange nun an das Bundesgericht. Sie fordert einen sofortigen Baustopp. Das Bundesgericht hat daraufhin bestimmt, das Bauprojekt sei nicht umzusetzen, bis entschieden sei, ob der Beschwerde aufschiebende Wirkung zukomme. Trotzdem hat Orange einem Bericht des «Bund» gemäss bis zum Donnerstagmittag bereits die Hälfte eines rund dreissig Meter hohen Mastes der Mobilfunkanlage aufgestellt. Die Bauverwaltung der Gemeinde Worb reagierte prompt: Sie veranlasste einen sofortigen Baustopp. «Wir haben richtig gehandelt», bekräftigt Bauverwalter Paul Fehlmann den Entscheid. Die Bauverwaltung habe ihr Vorgehen juristisch abgeklärt. Die Bauarbeiten seien sistiert worden, bestätigte gestern Orange-Sprecherin Therese Wenger. «Wir respektieren die Vorgaben der Bauverwaltung», so Wenger weiter. Das Unternehmen werde die Rechtssituation im Fall Hölzihüsi erneut überprüfen lassen und dann das weitere Vorgehen bekannt gegen. bw |
RÜFENACHTOrange darf doch bauenNach dem Baustopp ist Orange mit einem Gesuch an das Gericht gelangt und darf nun weiterbauen.Am nächsten Montagmorgen wird der Bau einer Mobilfunkantenne beim Hölzihüsi in Rüfenacht fortgesetzt. Orange hat beim Bundesgericht ein Gesuch gestellt. Darin bat der Mobilfunkanbieter um Erlaubnis, die Antenne trotzdem bauen zu dürfen, aber noch nicht in Betrieb zu nehmen. Beim Bundesgericht liegt nämlich eine Beschwerde der Gruppe «Funkstille Hölzihüsi» gegen das Projekt vor. Bis entschieden sei, ob dieser Beschwerde aufschiebende Wirkung zukomme, verschrieb das Gericht ein Bauverbot. Vor zwei Wochen nahm Orange die Bauarbeiten aber trotzdem auf. Daraufhin verfügte die Gemeinde Worb einen Baustopp. Diese Woche hat nun Orange auf ihr Gesuch hin vom Gericht einen positiven Bericht erhalten, wie Sprecherin Therese Wenger bekannt gab. Orange darf seine Bautätigkeit beim Hölzihüsi wieder aufnehmen. Die Mobilfunkantenne werde aber bis zum Bundesgerichtsentscheid nicht in Betrieb genommen, versicherte Wenger. bw |
RÜFENACHTSieg für OrangeDas Bundesgericht weist die Beschwerde gegen die Mobilfunkantenne im Hölzihüsi ab.sda/bas. Die Mobilfunkbetreiberin Orange kann ihre Antennenanlage im Hölzihüsi in Rüfenacht stehen lassen: Die Argumentation der Beschwerdeführerin, die Gruppe Funkstille Hölzihüsi, überzeugte die Richter in Lausanne nicht. Unter anderem hatte die Gruppe gerügt, dass das Berner Verwaltungsgericht trotz Antrag keine mündliche Verhandlung durchgeführt habe. Grundsätzlich gab das Bundesgericht den Beschwerdeführenden zwar Recht. Soweit eine Überschreitung der Strahlungsgrenzwerte auf dem eigenen Grundstück geltend gemacht werde, liege ein «zivilrechtlicher Anspruch» im Sinne von Artikel 6 EMRK vor, und eine öffentliche Parteiverhandlung sei Pflicht. Gerade dies hätten die Beschwerdeführenden aber nicht gerügt. Vielmehr richte sich ihre Beschwerde generell gegen die für die Strahlungsbelastung massgebliche Verordnung und das von Mobilfunkantennen ausgehende Risiko. Die Worber Baukommission hatte die Mobilfunk-Antennenanlage im September 1999 bewilligt. Die dagegen erhobenen Beschwerden wiesen die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion und später das Verwaltungsgericht des Kantons Bern ab. Im April 2001 verfügte Worb einen Baustopp, weil Orange baute, obschon das Bundesgericht die Firma angewiesen hatte zuzuwarten, bis über die aufschiebende Wirkung der Beschwerde entschieden sei. Zugestanden wurde diese dann nicht. |
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Berner Landbote, 10. Oktober 2002 RüfenachtStrahlende AussichtenDas Team «Funkstille Hölzihüsi» kämpft gegen die Erweiterung der Natelantenne Hölzihüsi.Silvia B. Elmer
Mobilfunkbetreiber sollen haftbar gemacht werden. Ziel von Wolfram Marwik ist die Wiederherstellung des rechtlichen Gleichgewichts. Zur Zeit sind für Folgeschäden die Landbesitzer haftbar, die vom Entgelt einer Antenne auf ihrem Grund profitieren; die Mobilfunkbetreiber können deshalb nicht beklagt werden. Ausserdem sollen die Grenzwerte gesenkt werden, der Schutz der Bevölkerung soll wieder Vorrang gewinnen. Das Bundesgerichtsurteil 1A94/2000/sch vom 30.8.2000 folgt ganz anderen Interessen: «Grenzwerte sind nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festzulegen, sondern nach wirtschaftlicher Tragbarkeit und technischer Machbarkeit.» Ein Skandal, findet Marwik, das Umweltschutzgesetz werde geopfert auf dem Altar des Profits, völlig willkürlich folge man wieder den Wirtschafts-Lobbyisten auf Kosten der Volksgesundheit. Unter www.gigaherz.ch/Aktuelles seien Studien über Antennenstrahlung und Folgen nachzulesen. Wolfram Marwik rechnet damit, seinen Wohnort nach UMTS-Ausbau verlassen zu müssen. Jetzt schon sei die Strahlung an der Grenze des Erträglichen, bald schon werde Wohnen und Arbeiten so nahe der Antenne unmöglich sein. Von Orange wollte leider niemand zu diesem Thema Stellung nehmen. |
WORBOpposition gegen Mobilfunk-Antennenbas. Sowohl im Rüfenachter Hölzihüsi als auch an der Industriestrasse in Worb will die Mobilfunkbetreiberin Orange GSM-Antennen durch UMTS-Dualbandantennen ersetzen. Gegen das Vorhaben im Hölzihüsi sind 27 Einzeleinsprachen und eine Sammeleinsprache mit 250 Unterschriften eingegangen. Gegen das Projekt an der Industriestrasse wehren sich 91 Einsprechende. Aufrüsten will nebst Orange die Firma 3G Mobile AG: Ihre UMTS-Antenne auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses im Wohnquartier Sonnhalde wollen ebenfalls fast 200 Einsprecherinnen und Einsprecher verhindern (siehe «Bund» vom 4. September). Im Parlament sind zum Thema Mobilfunkantennen eine Interpellation der EVP und eine Motion der SP hängig. |
RÜFENACHTDreimal Ja zu neuen AntennenDie Worber Kämpfer gegen die zunehmende Verdichtung des hiesigen Antennenwalds müssen eine Niederlage einstecken. Die Bauverwaltung der Gemeinde Worb hat den geplanten Umrüstungen von drei Mobilfunkanlagen auf UMTS-Dualband-Technologie zugestimmt. Die Ende letzten Jahres erteilten Baubewilligungen beziehen sich auf die bestehenden Antennenstandorte bei der Landi am SBB-Bahnhof, bei der alten Mosterei in Worb Dorf und beim Hölzihüsi in Rüfenacht. Die bestätigt die Bauabteilung Worb auf Anfrage. Betroffen sind in zwei Fällen die Unternehmung Orange und in einem Fall die Swisscom. Bereits bekannt ist, dass die Gemeinde das Gesuch der Firma 3G Mobile für den Antennenbau im Wohnquartier Sonnhalde aus denkmalschützerischen Gründen abgelehnt hat. In den vergangenen Monaten wurde in Worb verschiedentlich Unmut laut über die sieben bestehenden Mobilfunkanlagen auf dem Gemeindegebiet. Die grundsätzlichen Befürchtungen über die gesundheitliche Schädlichkeit der Strahlungen gaben ausserdem Anlass zu hitzigen Debatten im grossen Gemeinderat. Kampf geht weiterZu den besonders umstrittenen Objekten gehört die Antenne Hölzihüsi. Jene Antenne ist vielen Bürgern schon länger ein Dorn im Auge. Vor rund drei Jahren wehrte sich die für den Widerstand gegen den Bau jener Antenne gegründete Gruppe Funkstille Hölzihüsi vergeblich gegen den Masten nahe ihren Liegenschaften. Sie zogen bis vor Bundesgericht, wo ihre Beschwerde abgewiesen wurde. Zwei Anwohner haben jetzt gegen den Umrüstungsentscheid jener Antenne auf UMTS-Technologie bei der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion erneut Beschwerde eingereicht. Sie begründen ihre Einsprache unter anderem damit, dass in der Baueingabe die Abstrahlungsdiagramme für alle drei neuen Antennenausleger fehlen. Ausserdem machen die Beschwerdeführer geltend, dass UMTS-Antennen generell nicht bewilligungsfähig seien, da es dafür weder Messverordnung noch Messempfehlung gebe. Die Bevölkerung dürfe durch dieses Bauvorhaben nicht noch mehr schädlichen Einflüssen ausgesetzt werden, schreiben die Beschwerdeführer abschliessend. (mic) |
WORBDer Antennenwald wächst vorerst nicht mehr weiterEine Gemeinde wird neu abgedeckt: Fünf der bestehenden Mobilfunkantennen auf Worber Gebiet sind zur Umrüstung auf UMTS vorgesehen. Gegen zwei dieser Vorhaben sind Beschwerden hängig.Thomas Gerber «Die Antennen geben uns viel Arbeit», meint der Worber Hochbauleiter Peter Schüpbach. Ein Blick auf den Übersichtsplan der Bauverwaltung zeigt: Der Antennenwald auf ihrem Gebiet besteht aus sieben Natelantennen, Funkantennen nicht miteingerechnet. Die BestehendenSwisscom, Orange und Sunrise betreiben die sieben Antennenstandorte für die Abdeckung von Worb mit dem herkömmlichen GSM-Mobilfunknetz. Drei Antennen stehen in Worb Dorf: im Dorfzentrum, an der Industriestrasse und an der Bodengasse. Weitere befinden sich auf dem Silo der Landi beim SBB-Bahnhof, beim Hölzihüsi in Rüfenacht, mitten in Richigen und am Waldrand in Hinterenggistein. Letztere bringt Worber Natelbenutzerinnen und -benutzern wenig, erklärt Schüpbach, denn sie ist auf das Tal des Biglenbachs ausgerichtet. Die GeplantenUMTS, die Mobilkommunikation der neuen Generation, erfordert höhere Kapazitäten als das herkömmliche Natelnetz. Orange und Swisscom wollen ihre bestehenden Worber Antennen auf- und umrüsten. Der Swisscom-Standort Bodengasse Worb ist bereits UMTS-tauglich, der Ausbau der Antenne beim Bahnhof SBB bewilligt und in Hinterenggistein auf 2004 geplant. Gegen die Vorhaben von Orange beim Hölzihüsi Rüfenacht und an der Worber Industriestrasse wurde jedoch Beschwerde bei der kantonalen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion eingereicht. Nachdem die eigens dafür gegründete Gruppe Funkstille Hölzihüsi die Antenne in Rüfenacht auch vor Bundesgericht nicht verhindern konnte, wird nun deren Aufrüstung auf UMTS von zwei Anwohnern torpediert. Die VerhindertenDass die Antennen in der Gemeinde Worb in naher Zukunft nicht weiter in den Himmel wachsen werden, ist der Telefonica/3G Mobile AG zu verdanken. Deren Rückzug vom schweizerischen UMTS-Markt macht drei geplante Antennen auf Worber Gemeindegebiet hinfällig. Zudem wurde ein Gesuch für einen vierten Standort im Wohnquartier Sonnhalde letzten November von der Gemeinde abgeschlagen. Obwohl die Kontroverse um die Worber Antennen im grossen Gemeinderat stattfand, entscheiden kantonale und eidgenössische Stellen. Gemeindepräsident Peter Bernasconi meint denn auch: «Der Spielraum der Gemeinde bei Natelantennen tendiert gegen null.» |


