WOHLENDie Sonnengemeinde wird EnergiestadtNun ist auch Wohlen für seine energiepolitischen Leistungen ausgezeichnet worden. Als dritte Gemeinde in der Region erhält sie das Label Energiestadt.eps. Trotz trübem Wetter nahm Gemeinderätin Ruth Gygax-Schwarz am Samstag vor dem Kipferhaus die Urkunde mit dem Energiestadt-Label strahlend entgegen. Neben der Stadt Bern, Ostermundigen und drei weiteren Gemeinden im Kanton Bern hat Wohlen diese Auszeichnung für seine nachhaltige Umweltpolitik erhalten. Energiestadt zu sein bedeute eine gesunde Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie und sei eine Herausforderung in Richtung Fortschritt und Zukunft, sagte Gygax bei der Übergabe. Gleichzeitig sehe sich die Gemeinde verpflichtet, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und stets umweltverträgliche Varianten zu suchen. Dies, so Gygax, zahle sich auch für die kommenden Generationen aus. Vorteile sieht die energieverantwortliche Gemeinderätin auch für die Wirtschaft und das einheimische Gewerbe. Sie ist überzeugt, dass Umweltschutz kein Hemmnis, sondern eine Chance für innovative Unternehmen bedeutet. SonnengemeindeWohlen fördere schon seit Jahren eine rationelle Energienutzung und die Schonung der Umwelt, betonte Gygax. Das Ergebnis: Als Sonnengemeinde mit einem Solarkraftwerk ist Wohlen auch eine Partnergemeinde des LEM-Projekts Mendrisio (siehe Kasten). Ausserdem sei die Abwasserreinigungsanlage vorbildlich saniert, und das Trennsystem werde fortschreitend eingeführt. Vom öffentlichen Verkehr gut erschlossen, verfüge Wohlen auch über vernetzte Fuss- und Velowege. Das Angebot könnte aber noch verbessert und benutzerfreundlicher gestaltet werden, erklärte Gygax. Die Übergabe der Auszeichnung durch den Präsidenten der unabhängigen Labelkommission erfolgte im Rahmen der jährlichen Sonderabfallsammlung in der Gemeinde Wohlen.
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